Maltage in...

Bottrop

Eine Woche lang hat der Maler Josef Krahforst die Landschaft an Emscher und Berne zum Gegenstand seiner Kunst gemacht. Jeder, der wollte, konnte ihm in dieser Zeit über die Schulter blicken und mit dem Künstler ins Gespräch kommen – über die Bildende Kunst, über den Wandel unserer Region, über Gott und die Welt.

Im Anschluss an die Künstlerwerkstatt am Ufer der Emscher fand unter Krahforsts fachkundiger Leitung eine dreitägige Malwerkstatt für Bürger aus dem Stadtteil statt. Die acht Teilnehmerinnen der Malwerkstatt erstellten in  diesen Tagen 19 ausdrucksstarke Gemälde vom Wandel im Emschertal, die Sie in der Galerie auf dieser Seite betrachten können.

Am Workshop im BernePark nahmen teil:

  • Edeltraud Acksel
  • Marita Brunsch
  • Ilona Chaberny
  • Ulrike Clarijs
  • Lisa Hagenberg
  • Raffaela Ludes
  • Seyyim Özdemir
  • Serife Dilek Sen

Eine Jury wählte die zwei Gemälde aus, die als Briefmarken gestaltet werden. Der Jury gehörten an:

  • Yüksel Gür (Ebel 27)
  • Hans van Ooyen (Emscher-Freunde)
  • Sebastian Ortmann (Emschergenossenschaft)
  • Christa Ostgathe (Bürgerladen Ebel)
  • Thomas Schwarzer (Stadt Bottrop)

In Bottrop kooperieren die Emscher-Freunde mit dem Bürgerladen Ebel und Ebel 27. Das Projekt wird im Rahmen der Kooperation „Gemeinsam für das Neue Emschertal“ durchgeführt und von der Emschergenossenschaft unterstützt.

 

Dortmund

In Kooperation mit dem Stadtteilmanagement und der Künstlergruppe „Extrawurst“ haben die Emscher-Freunde Silvia Liebig und Sabine Held im Herbst 2013 eingeladen, ihren Blick auf die Veränderungen unserer Landschaft zu richten. Eine Woche lang haben die Dortmunder Künstlerinnen in einem Freiluftatelier gegenüber den Umbau der Emscher zum Gegenstand ihrer Kunst gemacht.

Dadurch, dass die Bildtafeln in einem Maldialog von den beiden Künstlerinnen gemeinsam gestaltet wurden, entstanden neue, unerwartete Bildformen. Zu ihrer Annäherung an den Fluss bemerken die Künstlerinnen selbst: „Auf neutralen Malgründen werden nach und nach die ersten Spuren in Form von Farbe, Flächen und Linien sichtbar. Alle Maltafeln werden parallel von beiden Künstlerinnen bearbeitet. So findet nicht nur eine ständige Auseinandersetzung, sondern auch eine ständige Bewegung statt. Schichtweise entsteht so auf jeder Tafel ein malerisches Destillat der an diesem Ort entstandenen Eindrücke.“ Die fertigen acht Tableaus zeigen als „Einflussgebiete“ eine ganz eigene Sicht auf ein Stück Emscher im Wandel..

Zum Konzept der Malaktion „Farb(t)raum Emscherland“ gehörte auch in Dortmund eine zweite wichtige Komponente: Nach ihrem achttägigen Maldialog an den Ufern der Emscher luden die beiden Künstlerinnen Menschen aus Hörde dazu ein, unter ihrer Leitung selbst zum Pinsel zu greifen und sich in einem dreitägigen Workshop kreativ mit dem Wandel im Emschertal auseinanderzusetzen. Dabei entstanden eindrucksvolle Bilder vom Fluss und seiner Landschaft, die inzwischen in mehreren Ausstellungen der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Zwei Motive aus dem Workshop wurden von einer Jury ausgewählt und als Briefmarken produziert. .

Am Workshop in Dortmund Hörde nahmen teil:

  • Rene Antonio Becerra
  • Bettina Brökelschen
  • Michaela Düllberg
  • Sabine Menz
  • Rainer Opitz
  • Rita Schenkmann-Raguse

Eine Jury wählte die zwei Gemälde aus, die als Briefmarken gestaltet werden. Der Jury gehörten an:

  • Christel Matthes (Extrawurst Hörde)
  • Hans van Ooyen (Emscher-Freunde)
  • Sebastian Ortmann (Emschergenossenschaft)
  • Ulrich Spangenberg (Stadt Dortmund)

In Dortmund kooperieren die Emscher-Freunde mit der Bezirksverwaltung Hörde und der Künstlergruppe extraWurst. Das Projekt wird im Rahmen der Kooperation „Gemeinsam für das Neue Emschertal“ durchgeführt und von der Emschergenossenschaft unterstützt.